T.K. Chiba wurde am 5. Februar 1940 in Tokio geboren. Im Alter von 14 Jahren begann er mit dem Judo Training. Im Alter von 16 Jahren begann er mit Shotokan-Karate. Damit unzufrieden suchte er nach einer anderen Kampfkunst.

1958 hörte er von Aikidō und lebte daraufhin sieben Jahre als Uchi-Deshi bei Ueshiba Morihei, dem Begründer des Aikido, im Hombu-Dojo.

Er beschäftigte sich in dieser Zeit auch mit Iaido. 1960 erwarb Chiba Sensei den 3. Dan, und wurde nach Nagoya geschickt, um dort eine Außenstelle des Dojos zu gründen und zu unterrichten. 1962 erhielt er den 4. Dan und fing als Lehrer im Hombu-Dojo an zu unterrichten. In den nächsten drei Jahren unterrichtete er an vielen nahegelegenen Universitäten und beendete sein Training als Uchi-Deshi, womit er auch den 5. Dan erhielt.

1966 zog Chiba nach Sunderland in England. Dort schuf er den Aikikai of Great Britain, welcher später in British Aikikai umbenannt wurde. 1970 erhielt er den 6. Dan und den Titel Shihan was so viel wie Lehrer von Lehrern bedeutet.

1975 kehrte er nach Japan zurück, um als Geschäftsführer im International Department des Hombu-Dojos zu arbeiten. Außerdem studierte er zu dieser Zeit Zen-Meditation in der Präfektur Shizuoka und war aktiv an der Gründung der International Aikido Federation beteiligt.

1981 kam er einer Einladung der United States Aikido Federation nach und zog nach San Diego in Kalifornien. Dort entstand unter seiner Leitung der San Diego Aikikai.

2000 gründete Chiba Sensei Birankai während eines Aikidolehrgangs in Labaroche, Frankreich. Dies tat er, um seinen über den gesamten Globus verteilten Schülern eine gemeinsame Organisation zur Unterstützung ihres Trainings und ihrer Entwicklung zu geben.

Chiba Senseis Aikido Stil gilt als einer der traditionellesten und martialsten in der Aikidowelt. Er berichtet während seiner Seminare immer wieder von O Sensei und erzählt lebhafte und interessante Geschichten von seiner Zeit als Uchideshi.

Er beschreibt sein Training wie folgt:
"I try to stick to the traditional ways as much as possible. The martial, warrior spirit is something I admire greatly and is something I try to preserve. The combatative arts have a profound body history in them and I don't want to lose it. But it's more than that. We follow the art, which is struggle. And through the struggle, we transcend into the path of Aikido. Eventually, it brings harmony between you and the external world."

T.K. Chiba Sensei, 8. Dan Shihan